Vorstand der Schützenbruderschaft St.Laurentius
Holtrup-Langförden e.V.
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Der Schützenverein Holtrup wurde 1924 gegründet
und so konnte die Schützenbruderschaft vor drei Jahren das 75-jährige
Jubiläum feiern. In der damaligen Satzung war im § 2 zu lesen:
"Die Freundschaft und die Eintracht unter der Einwohnerschaft der Bauernschaft
Holtrup zu pflegen und die Jugend im sicheren Schießen als treue
Staatsbürger zu üben". Dies ist auch heute im übertragenen
Sinne noch glaubwürdig. Denn die Bruderschaft steht unter dem Zeichen
"Glaube, Sitte, Heimat".
Als im Jahre 1927 der Schützenverband TELL Südoldenburg gegründet wurde, war die Bruderschaft Holtrup-Langförden mit ihrem damaligen Vorsitzenden Josef Vornhagen vertreten . |
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Verabschiedung des Ehrenbrudermeister
Vl. Aloys Meyer Stellvertretender Brudermeister, |
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1935 schloss sich der Schützenverein der Erzbruderschaft St.
Sebastianus an und nennt sich seit dieser Zeit St. Hubertus-Schützenverein
Holtrup. Der erste Schießstand wurde auf einer Weide vom Bauer
Reinke an der Straße Holtrup - Lutten erbaut. Der Vereinsführer Theodor Dasenbrock besorgte sich die nötigen
Unterlagen bei der Kreisverwaltung und der Polizei. Die Schützen
packten alle an und nach kurzer Zeit war ein neuer Schießstand
nach den Richtlinien der damaligen Machthaber erbaut. Der Schießstand
wurde durch die Schutzpolizei und durch das Amt in Vechta abgenommen.
Nun konnte wieder geschossen werden, was von der Bevölkerung
dankbar gewürdigt wurde. Durch den 2. Weltkrieg wurde der Schießsport
ab 1939 eingestellt. Nach dem Ende des Krieges wurde der Schützenverein
wieder aktiviert. Im Jahre 1954 erlaubte es die Kasse, einen neuen
Schießstand in Holtrup zu bauen. Auf der Generalversammlung
1965 wurde dann beschlossen, den Schießsport für die Jugend
im Alter von 14 -18 Jahren zu fördern. Vereins- und Sachpreise,
die gespendet wurden, kamen dann den Jugendlichen zugute. Als einige
Jahre später noch Orden und Pokale hinzu kamen, konnte der Schießstand
in Holtrup die Schützen kaum noch fassen. Durch die intensive
Werbung war der Schützenverein Holtrup in ganz Langförden
bekannt geworden. Überall in den Bauernschaften bildeten sich
Schießgruppen, die sich dann zu Kompanien zusammenschlossen
und dem Schützenverein Holtrup beitraten. 1972 wurde der erste
Schützenkönig des Vereins ermittelt: Bernd Nieske.
Schon häufig war die Frage nach einen geräumigen Schießstand
und größeren Festplatz aufgeworfen worden. Es bot sich
ein Gelände beim Sportplatz am Gut Bomhof an. Am 11.10.74 wurde
der Grundstein für die neue Schützenhalle gelegt. Rasch
wurde gehandelt und alle Kompanien halfen mit, den neuen Schießstand
zu errichten. Dank der schnellen Arbeit der Handwerker und der vielen
freiwilligen Helfer war die Einweihung am 2. Mai 1975 möglich.
Durch die ständig anwachsenden Mitgliederzahlen und bedingt
durch dem daraus resultierenden Schießsport wurde bald auch
diese Schützenhalle zu klein. So wurde dann 1995 die Schießhalle
erweitert und modernisiert, so dass jetzt zehn Luftgewehrstände
und acht KK-Stände den Schützen zu Verfügung stehen.
Durch die gut ausgebaute Schützenhalle ist der Schießsport
weiterhin im Aufwind. Viele Erfolge sind in der Bruderschaft erzielt
worden. Ob bei Rundenwettkämpfen oder bei Meisterschaften, der
Verein steht in den vordersten Reihen. Sogar bei den Bundesmeisterschaften
erreichte man den ersten Platz im KK-Senioren-Mannschaftschießen.
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Kontaktaufnahme über E-mail: Herbert.wilke@t-online.de